Dermatofibrosarkom Protuberans

Dermatofibrosarkoma protuberans (DFSP) ist eine Hautkrebsart, die selten auftritt und von Bindegewebszellen in der mittleren Hautschicht (Dermis) ausgeht. Dieser Krebs sieht zunächst wie ein Bluterguss oder eine Wunde aus, die sich dann zu einem Klumpen auf der Hautoberfläche entwickelt. DFSP erscheint normalerweise an Körper, Beinen und Armen.

Diese Tumoren der Hautsarkome können in jedem Alter auftreten, am häufigsten treten sie jedoch bei Männern im Alter von 20 bis 59 Jahren auf. Das Wachstum von DFSP ist tendenziell langsam und breitet sich selten auf andere Körperteile aus. Daher hat dieser Krebs eine Chance, sich nach der Behandlung wieder zu erholen. Wenn er jedoch nicht behandelt wird, wächst dieser Krebs in Fettschichten, Muskeln oder Knochen, so dass er schwieriger zu handhaben ist. Die Hauptbehandlung bei DFSP ist der chirurgische Eingriff, das Risiko für einen postoperativen Rückfall bleibt jedoch hoch.

Symptome des Dermatophibrosarkoms Protuberans

Die ersten Symptome des Dermatofibrosarkoms protuberans werden manchmal übersehen und erscheinen in der Form von:

Verdickung der Haut (Plaque) auf der Haut.
Die Hautoberfläche fühlt sich gummiartig oder hart an.
Die Oberfläche der Haut ist bräunlich rot.
Klumpen, die wie Zacken auf der Haut wachsen.
Die Haut fühlt sich rau an
Der Klumpen tut nicht weh.
Diese Anfangssymptome können sich über mehrere Monate bis mehrere Jahre entwickeln, bei schwangeren Frauen entwickeln sie sich jedoch schneller.

Während seiner Entwicklung erscheint ein Knoten auf der Hautoberfläche mit einem Zeichen:

Das Wachstum des Klumpens macht die Haut dehnbar.
Die Haut, an der der Knoten knacken und bluten kann.
Die Hautfarbe wird bei Kindern blau oder rot und bei Erwachsenen rotbraun
Die Größe des Klumpens beträgt 0,5 bis 25 cm Durchmesser.
Die meisten Klumpen wachsen am Körper, wie Schulter- und Brustbereich, aber ein kleiner Teil kann im Bein-, Kopf- oder Halsbereich wachsen. Schwerere Symptome treten auf, wenn der Krebs zu einem größeren Klumpen wird.

Protuberan-Dermatofibrosarkom verursachen

Die Ursache des Dermatofibrosarkoms protuberans wurde bisher nicht bestätigt. DFSP tritt häufig nach schweren Hautverletzungen, Narben aufgrund von Verbrennungen oder Operationen auf und tritt bei Patienten auf, die sich häufig einer Strahlentherapie unterziehen. In Tumorzellen, einschließlich im Fall von DFSP, wird ein abnormales Chromosom gefunden, das zum Einbau von Genen führt, die das Wachstum von Tumorzellen fördern.

Diagnose eines Protuberan-Dermatofibrosarkoms

Die Diagnose von Dermatofibrosarkoma protuberans beginnt mit einer körperlichen Untersuchung, insbesondere um den Zustand des Knotenbereichs zu sehen. Um sicher zu sein, kann der Arzt eine Reihe von Untersuchungen durchführen, darunter:

MRT-Untersuchung Diese Untersuchung wird mit einem speziellen Gerät mit magnetischen Wellen durchgeführt, um ein Bild vom Ausmaß des Krebses zu erhalten, um die Behandlungsmaßnahmen zu bestimmen.
Hautbiopsie. Dies erfolgt durch Entnahme von Hautgewebeproben und wird im Labor untersucht, um Krebszellen festzustellen.
Chromosomenuntersuchung. Diese Untersuchung soll abnormale Gene in Krebszellen nachweisen.

Dermatofibrosarkom Protuberans Behandlung

Die Hauptbehandlung des Dermatofibrosarkoms protuberans ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung von Krebszellen. Der chirurgische Eingriff, der durchgeführt werden kann, ist:

Exzisionschirurgie. Dieses Verfahren wird durchgeführt, um Krebs in der Haut und dem gesunden Hautgewebe in der Umgebung zu entfernen. Dieses Verfahren wird durchgeführt, um sicherzustellen, dass alle Krebszellen abgehoben werden.
Mohs-Chirurgie. Bei dieser Operationstechnik werden Krebszellen und etwas gesundes Gewebe entfernt. Mit der Mohs-Operation entfernen Ärzte weniger Gewebe als Exzisionstechniken. Der Arzt untersucht dann die Kante des Gewebes mit einem Mikroskop, um sicherzustellen, dass keine Krebszellen mehr vorhanden sind.
Strahlentherapie oder Strahlentherapie. Die Therapie verwendet spezielle Strahlen, um Krebszellen abzutöten. Dies geschieht, wenn eine Schicht, die Krebszellen enthält, nicht durch einen chirurgischen Eingriff entfernt werden kann.
Zieltherapie. Durch die Gabe dieses Medikaments können auch gesunde Zellen (nicht krebserregend) ernsthaft geschädigt werden. Dieses Medikament kann jedoch nur bei Patienten mit bestimmter DNA wirksam sein. Daher ist ein DNA-Test erforderlich, bevor das Medikament abgegeben wird, um sicherzustellen, dass der Patient über die DNA verfügt. Während der Verabreichung dieses Arzneimittels muss auch der Zustand des Patienten sorgfältig beobachtet werden.
Im Falle von DFSP, das sehr tief wächst, müssen rekonstruktive Operationen durchgeführt werden, um Verletzungen zu reparieren, die durch Krebsentfernungsoperationen verursacht werden.

Nach der Behandlung müssen die Patienten 5 Jahre lang alle 6 Monate untersucht werden. Ein kleiner Prozentsatz der DFSP-Fälle kann innerhalb von 3 Jahren nach der operativen Entfernung von Krebs wieder auftreten. Daher werden periodische Nachbehandlungsuntersuchungen dringend empfohlen.

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